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African Child, 2017, Acryl + Eisenpulver auf Leinwand, 50 x 50 cm

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African Virgin, 2017, Acryl + Eisenpulver auf Leinwand, 50 x 50 cm

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African Bride, 2017, Acryl + Eisenpulver auf Leinwand, 50 x 50 cm

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African Mother, 2016, Acryl + Eisenpulver auf Leinwand, 50 x 50 cm

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African Virgin, 2013, Acryl auf Leinwand, TV-Screen, 114 x 80 cm

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African Wedding, 2013, Acryl auf Leinwand, LED-Lights, 72 x 114 cm

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African Virgins, 2013, Acryl auf Leinwand, 50 x 60 cm

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African Virgin, 2019, Acryl auf Leinwand, TV Screen, 60 x 50 cm

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African Virgin, 2015, Acryl auf Leinwand, 30 x 30 cm

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African Virgin J129, 2016, Aluminium, 29 x 29 x 5 cm

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African Virgin, Acryl auf Leinwand, 2013, 114 x 80 cm, #368


African Virgin

Female Genital Mutilation

African Child

African Virgin

African Bride

African Mother


Arbeiten 2012 - 2019
Acryl auf Leinwand
Schnitte mit Schnüren und Seilen zugenäht
TV-Bildschirme, digitale Bilderrahmen
Aluguss ab Leinwand

Der Zyklus African Virgin ist die Verarbeitung eines Traumas, ausgelöst durch FGM (Female Genital Mutilation), die Genital-Beschneidung beziehungsweise Genital-Verstümmelung von afrikanischen Mädchen.

Ende der 70er las ich das Buch „Ainsi soit-elle“ von Benoîte Groult (*), das sich mit der Beschneidung von Mädchen in Afrika befasst. Naiv dachte ich damals, das war mal, nur gut, dass sich die Menschheit weiterentwickelt hat.

Doch dann sah ich eine TV-Doku über aktuell praktizierte FGM. Mir wurde übel. Fortan verfolgten mich die entsetzten Gesichter der misshandelten und verratenen Mädchen. Ich musste etwas tun.

Die künstlerische Umsetzung durch düstere Bilder schien mir nicht geeignet. Ich empfand eine ästhetisch schöne Lösung tiefer gehend als ein Bild, von dem man sich mit Abscheu abwenden würde.

So entstand ein Zyklus auf Leinwänden, die mit der Sugar Coat-Technik aufwändig bearbeitet als „African Virgin“ gestaltet wurden. Die ersten Leinwände waren ausschließlich weiß. Das eigentliche Thema FGM wurde durch Schnüre dargestellt, die einen Schnitt in der Leinwand verbanden. Teilweise waren die Schnitte mit LED-Licht, digitalen Bilderrahmen oder live TV-Bilder des Kinderkanals hinterlegt.

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(*) „Ödipus‘ Schwester“ (München, 1985).

Benoîte Groult ist im deutschen Sprachraum besser bekannt durch ihren Bestseller „Salz auf unserer Haut“ (Paris, 1988)

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